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Stadt Lichtenfels  |  E-Mail: rathaus@lichtenfels.de  |  Online: http://www.lichtenfels.de

Geschichte der Stadtwerke Lichtenfels

Im nachfolgenden Text bekommen Sie Informationen über die geschichtliche Entwicklung der Stadtwerke Lichtenfels. Die wichtigsten Ereignisse in der Geschichte der Wasser- und Gasversorgung sowie des Stadtlinienverkehrs und der Parkhäuser sind in chronologischer Reihenfolge aufgeführt und entsprechend unterteilt.

 

Geschichtliche Daten der Stadtwerke Lichtenfels

 

Allgemein 

1928

 

Am 27. März beschloss der Stadtrat, das Gas- und Wasserwerk ab dem 1. April einem gemeinsamen Werkausschuss zu unterstellen.  

1928

Im Mai wurden die Stadtwerke Lichtenfels gegründet. 

1965

Ansiedlung der Stadtwerke Lichtenfels in der Jahnstraße Nr. 16

 

 

Wasserversorgung

 

FloriansbrunnenVor der Erschließung der Schwabthaler Quellen wurde die Lichtenfelser Wasserversorgung durch mehrere im Stadtgebiet befindliche Brunnen sichergestellt. Als aber die daraus gewonnene Wassermenge, durch steigende Bevölkerungszahlen und den Eisenbahnstandort, nicht mehr ausreichte,

machte man sich Gedanken über den Erwerb einer Quelle in der näheren Umgebung. Hierbei erwiesen

sich die Schwabthaler Quellen als besonders ertragsreich und deshalb wurden sie als Zukunftssicherung der Lichtenfelser Wasser-versorgung von der Stadt Lichtenfels erschlossen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1892 /93

Bau der Zubringerleitung von der Quelle nach Schönsreuth

1899 /1901

Fassung der Schwabthaler Quellen und Bau der Zubringerleitung nach Lichtenfels

1901

Errichtung des Hochbehälters "An der Friedenslinde"

1910

Fassung der Quellen und  Bau der Zubringerleitung nach Seubelsdorf

1910

Aufbau einer zentralen Wasserversorgung mit einem Laufbrunnen in Oberlangheim

1919

Aufbau einer zentralen Wasserversorgung mit Quellfassung und Hochbehälter in Schney

1927

Errichtung des Hochbehälters in Isling

1928

Bau des Ortsnetzes von Isling

1930 / 31

Sanierung der Quellfassungen und Bau eines Hochbehälters in Klosterlangheim

1948

Fassung der Quellen und Pumpwerk in Tauschendorf für die Wasserversorgung von Isling

1948

Ausbau des Ortsnetzes von Isling

1950

Erweiterung der Wasserversorgung von Oberlangheim

1950

Inbetriebnahme des Flachbrunnens am Sportplatz in Buch am Forst

1955

Errichtung des Hochbehälters in Seubelsdorf

1959

Eingemeindung und Übernahme der Wasserversorgung in Krappenroth. Eingemeindung und Übernahme der Wasserversorgung in Ober- und Unterwallenstadt. Niederbringung des Tiefbrunnens in Roth. Bau einer zentralen Wasserversorgung in Roth und Mönchkröttendorf.

1962

Gründung des Zweckverbandes Roth-Mönchkröttendorf.

Beitritt Oberlangheims in den Zweckverband Roth-Mönchkröttendorf.

Niederbringung des Tiefbrunnens in Mistelfeld.

1965

Umbau des Hochbehälters in Schney auf 500 m³ Nutzvolumen.  Neubau des Hochbehälters der Gemeinde Michelau in Krappenroth und Anschluss des Stadtteils Krappenroth an den Hochbehälter.

1965

Ausbau des Ortsnetzes von Isling

1972

Ausbau des Ortsnetzes von Isling

1972 / 73

Neubau des Hochbehälters in Schwabthal mit Füll- und Entnahmeleitung

1973

Übernahme der Wasserversorgung von Kösten durch die Stadtwerke Lichtenfels.

Übernahme der Wasserversorgung von Klosterlangheim durch die Stadtwerke Lichtenfels.

1974

Bau der Quellfassung "Döritzquelle"

1975

Übernahme der Wasserversorgung von Schönsreuth durch die Stadtwerke Lichtenfels

1975 / 77

Sanierung des Ortsnetzes von Schney. Neubau einer zentralen Wasserversorgung im Stadtteil Mistelfeld mit Anschluss an die Fernwasserversorgung Oberfranken.

1979 / 80

Errichtung des Hochbehälters in Trieb. Einbau einer Druckerhöhung im Hochbehälter in Krappenroth zur Einspeisung in den Hochbehälter in Trieb.

1980 / 81

Sanierung der Ortsnetze von Trieb und Degendorf und Anschluss an den Hochbehälter in Trieb

1981 / 82

Anschluss von Schney an die Fernwasserversorgung Oberfranken

1982

Erneuerung der Zubringerleitung von Schönsreuth. Anbau einer Druckerhöhung im Hochbehälter in Klosterlangheim.

1983

Inbetriebnahme des Brunnens I in Buch am Forst

1985 / 86

Erstellung des Ortsnetzes von Reundorf mit Anschluss an die Schwabthaler Quellen.

Sanierung des Ortsnetzes von Seubelsdorf

1986

Inbetriebnahme des Brunnens II in Buch am Forst

1987

Anschluss von Isling an die Fernwasserversorgung Oberfranken

1987

Einbau einer Chlordioxidanlage in den Hochbehälter in Schwabthal

1990

Sanierung der Wasserkammern im Hochbehälter in Schwabthal

1994

Sanierung der Pumpanlage Degendorf

1994 / 96

Sanierung des Ortsnetzes von Buch am Forst

1994 / 95

Sanierung des Hochbehälters "An der Friedenslinde"

1995

Sanierung der Chlordioxidanlage in Schwabthal. Teilsanierung des Ortsnetzes von Roth

1995 / 96

Sanierung und Umbau des bestehenden Hochbehälters und Neubau eines Hochbehälters in Klosterlangheim. Zusatzwassereinspeisung vom Tiefbrunnen in Mistelfeld für die Wasserversorgung Roth-Mönchkröttendorf-Oberlangheim.

1996

Installation eines Pumpenhauses mit UV-Anlage in Klosterlangheim

Inbetriebnahme des Brunnens in Mistelfeld für die Wasserversorgung von Roth.

Sanierung des Hochbehälters in Seubelsdorf

1997

Sanierung des Hochbehälters in Schney

1997 / 98

Sanierung des Ortsnetzes von Oberlangheim

1998

Sanierung des Hochbehälters in Buch am Forst. Sanierung der Quelle in Klosterlangheim.

1999/2000

Neubau des Pumpwerks und des Hochbehälters "Am Klentsch"

2000

Aufbau einer Fernwirkanlage. Versorgung des Bereichs "Herberg" und des Industriegebiets "An der Zeil" mit Wasser aus den Schwabthaler Quellen (vorher FWO).

2001

100 Jahre Wasserbezug aus den Schwabthaler Quellen

2002 / 04

Anschluss von Schönsreuth an die Wasserversorgung der Stadt Lichtenfels

2002 / 03

Sanierung und Neubau der Hauptleitungen in Oberwallenstadt

2003

Einführung von digitalen Flurkarten des Wasser- und Gasnetzes der Stadtwerke Lichtenfels

2003 / 04

Erneuerung und Instandsetzung der alten Zubringerleitung von den Schwabthaler Quellen nach Lichtenfels. Erneuerung der Zubringerleitung nach Seubelsdorf sowie des Hochbehälters in Seubelsdorf. Erneuerung und Instandsetzung der alten Zubringerleitung von den Schwabthaler Quellen nach Lichtenfels.

2004

Sanierungsarbeiten an den Wasserleitungen im Gebiet um den Burgberg

Sanierung der Wasserversorgung von Seubelsdorf und Einbindung in das Gesamtsystem der Kernstadt. Anschluss der Ersatzwasserversorgung für die Banzer Gruppe.

2005 / 07

Einbau einer Ultrafiltrationsanlage im Hochbehälter in Schwabthal

2005

Anschluss des künftigen Gewerbegebiets "Krappenrother Straße" an das Versorgungsnetz. Bau der Verbindungsleitung von Isling nach Mönchkröttendorf.

2006

Sanierung des Rohrnetzes im Bereich Friesenweg / Veit-Stoß-Straße, im Innenstadtbereich und in der Wendenstraße.

2006

Einbau einer UV-Desinfektionsanlage im Hochbehälter in Buch am Forst

2007

Inbetriebnahme der UF-Anlage im Hochbehälter Schwabthal und Sanierung der bestehenden Chlordioxidanlage. Anschluss einer Versorgungsleitung von der Coburger Straße nach Schney "An der Zeil". Umfangreiche Sanierungsarbeiten des Gas- und Wasserrohrnetzes im Bereich Wenden-, Kelten-, Gotenstraße. Einbindung der Verbindungsleitung Mönchkröttendorf-Isling ins Ortsnetz Isling.

2008

Sanierung der Zubringerleitung HB I bis HB III. Umfangreiche Sanierungsarbeiten des Gas- und Wasserrohrnetzes im Bereich Saar-, Kelten-, Pommernstraße

2009

Inbetriebnahme der Versorgungsleitung Mönchkröttendorf-Isling. Ausbau der Fernwirkanlage Roth-Mönchkröttendorf-Oberlangheim und Klosterlangheim mit Tiefbrunnen Mistelfeld. Umfangreiche Ausbau- und Sanierungsarbeiten im Versorgungsgebiet sowie der Hauptleitungen im Versorgungsbereich der Schwabthaler Quellen.

2010 Umfangreiche Ausbau- und Sanierungsarbeiten wurden in der Alten Coburger Straße, Andreas-Mahr-Straße, Myconiusstraße, Saarstraße und bei einer Vielzahl von kleineren Maßnahmen durchgeführt.
2011

Umfangreiche Ausbau- und Sanierungsarbeiten wurden u.a. in der Sachsenstraße, im Wiesenweg und bei einer Vielzahl von kleineren Maßnahmen durchgeführt. 

Ausweisung des neuen Wasserschutzgebietes erfolgt aller Voraussicht nach im nächsten Jahr. Der Erörterungstermin für die Ausweisung des gemeinsamen Wasserschutzgebietes "Schwabthaler Quellen" fand am 27.10.2011 statt.

2013

Im Oktober wurde mit dem Neubau des Wasserhochbehälters Herberg begonnen

2014

Neubau des Wasserhochbehälters "Am Herberg" wird im Dezember fertig gestellt.

2015

Umfangreiche Ausbau- und Sanierungsarbeiten wurden durchgeführt. Der neue Wasserhochbehälter "Am Herberg" wurde im Januar 2015 mit einer Investitionssumme von ca. 1.000.000 Euro fertiggestellt.

Beginn mit dem Einbau einer zentralen Enthärtungsanlage in den Wasserhochbehälter Schwabthal. Die Inbetriebnahme erfolgt im Frühjahr 2016.

Die Verordnung des Landratsamtes Lichtenfels für die Ausweisung des neuen Wasserschutzgebietes zur Sicherung des Trinkwassers aus den Schwabthaler Quellen tritt am 10.11.2015 in Kraft.


 

Gasversorgung

 

Bei der Gasversorgung können wir auf eine über 140-jährige Geschichte zurückblicken. Die Lichtenfelser Gasversorgung hat zwei Weltkriege mehr oder weniger unbeschadet überstanden. Zwar wurde die Technik des Gaswerks stets auf dem neuesten Stand gehalten, aber trotzdem beschloss man in den 60er Jahren aus wirtschaftlichen Gründen Lichtenfels nicht mehr mit einem eigenen Gaswerk zu versorgen, sondern das Gas von der Ferngas Nordbayern GmbH (FGN) zu beziehen. Zurzeit beziehen die Stadtwerke Lichtenfels ihr Erdgas wieder von der FGN.

 

Das Gaswerk der Stadt Lichtenfels 1963 / 1964

 

 

1862

Beginn der Planung eines städtischen Gaswerks in Lichtenfels im Dezember

1863

Im Mai wurde eine finanzielle Beteiligung der Stadt Lichtenfels am Bau eines Gaswerks durch das Kollegium der Gemeindebevollmächtigten abgelehnt.

1863

Die Errichtung eines Gaswerks in Lichtenfels wurde im Juni durch einen Bescheid des Kollegiums grundsätzlich untersagt, dadurch durfte auch der Nürnberger Fabrikant und Ingenieur Emil Spreng keine Gasanstalt in Lichtenfels bauen. Am 9. Dezember kam es zum Vertragsschluss zwischen der Stadt Lichtenfels, vertreten durch den Ersten Bürgermeister Johann Schier und dem Fabrikanten Emil Spreng, diesem wurde die Errichtung eines Gaswerks erlaubt und die Konzession für 50 Jahre erteilt. Am 10. Dezember wurde der Vertrag durch das Bezirksamt Lichtenfels wegen Kompetenzüberschreitung der Stadt Lichtenfels wieder aufgehoben.

1864

Das Kollegium der Gemeindebevollmächtigten verlangte in ihrer Sitzung vom 20. März die Verlegung des Bauplatzes (heutiges Postgelände) "mehrere hundert Schritte" stadtauswärts.

1864

In den Monaten April und Mai kam es zur Genehmigung des Bauplatzes durch das Bezirksamt Lichtenfels. Im Juni begann das Verlegen der Gasrohre. Am 1. Oktober wurde das Lichtenfelser Gaswerk in Betrieb genommen. Die Erstmalige Beleuchtung der Stadt Lichtenfels durch Gaslampen erfolgte am 29. Oktober. Am 30. Oktober fand die offizielle Einweihung des Lichtenfelser Gaswerks statt.

1865

Zwischen dem 23. März und dem 8. April kam es zur ersten Unterbrechung in der Gasversorgung aufgrund eines Frostrisses in der Gasglocke.

1874

Der Anschluss der äußeren Bamberger Straße und des oberen Angers an das Gasversorgungsnetz erfolgte im August. Anschluss der Wöhrdstraße im November.

Probeweise Anschluss des städtischen Krankenhauses zum Betrieb von 5 Gasflammen

1887

Bau eines zweiten Gasbehälters


Gasbehälter (Gasometer) 1963 / 1964

1888

Verlängerung des Gasrohrstranges bis zu den Bahngebäuden in der Bamberger Straße

1910

Abschluss eines Vertrags zwischen der Stadt Lichtenfels und der Tochter des Gründers Emil Spreng über den Kauf des Gaswerks am 23. April; Der Kaufpreis betrug 128.857 Mark, für Lagerbestände wurde ein Sonderbetrag von 12.000 Mark vereinbart.

1910

Übergabe des Gaswerks an die Stadt Lichtenfels im Mai. Am 1. Juli fand die offizielle Inbetriebnahme durch die Stadt Lichtenfels statt. Die erste "Gasabgabesatzung" trat am 28. Juli in Kraft: Ortspolizeiliche Vorschriften regelten den Gasbezug, die Herstellung der Zuleitungen, die Gasmesser, die Kontrollmessungen, den Gaspreis und die rechtlichen Beziehungen zwischen der Stadt Lichtenfels und den Gasabnehmern.

1910 /11

Nachbargemeinde Burgberg wurde an das Gasnetz angeschlossen.

1911

Anschluss einiger Anwesen in Seubelsdorf

1917

Errichtung eines größeren Gasbehälters für 65.000 Mark. Bedingt durch den Ersten Weltkrieg gab es im September erhebliche Schwierigkeiten in der Kohleversorgung des Gaswerks.

1919

Am 15. Januar mussten alle Gasheiz- und Gasbadeöfen sowie die Gaskocher wegen Kohlemangels gesperrt werden.

1921

Errichtung einer Wassergasanlage zum Preis von 150.000 Mark. Erheblicher Kohlemangel verursachte monatelange Gassperren.

1922 /23

Die Stadt Lichtenfels muss immerwieder Darlehen aufnehmen, um die Kohlevorräte sicherzustellen und die galoppierende Inflation auszugleichen.

1925

Gründliche Modernisierung des Gaswerks

1928 /29

Planung und Bau eines neuen Ofenhauses und einer neuen Ofenanlage

1929

Inbetriebnahme der neuen Öfen am 15. Oktober

1939 /45

Der Zweite Weltkrieg verursachte weitere Engpässe in der Kohleversorgung des Gaswerks.

1955

Die Rentabilität des Gaswerks wurde ernsthaft in Frage gestellt.

1958

Verhandlungen über einen Ferngasbezug mit dem Ferngaswerk Neustadt bei Coburg.

Der neue Werkleiter Johannes Köthner trat erfolgreich für die Erneuerung und Weiterentwicklung des Gaswerks ein. Stadtratsbeschluss vom 8. September, aus dem hervorging, aus Rationalisierungsgründen die Gasgewinnung aus Kohle aufzugeben und den Bedarf durch eine Flüssiggas-Spaltanlage zu decken. Die Oberste Baubehörde forderte die Aufnahme neuer Verhandlungen mit dem Ferngaswerk Neustadt bei Coburg und genehmigte die Errichtung der Flüssiggas-Spaltanlage vorerst nicht.

1959

Genehmigung der Anlage durch die Oberste Baubehörde am 23. Februar, da zwischen der Stadt Lichtenfels und dem Ferngaswerk Neustadt keine Einigung erzielt wurde.

Inbetriebnahme der neuen und damals einzigen Spaltgasanlage in Deutschland im Dezember, diese wurde durch die Didier-Werke AG in Essen für 208.000 DM errichtet; Das erforderliche Flüssiggas lieferte die Firma BV-Aral Bochum für 185 DM je Tonne frei Bahnhof Lichtenfels.

1962

Beschluss des Stadtrats unter Erstem Bürgermeister Dr. Günther Hauptmann, die eigene Gaserzeugung einzustellen und sich dem Netz der Ferngasversorgung anzuschließen.

1962 /64

Vorbereiten des Anschlusses der Stadt Lichtenfels an das Netz der Ferngas Nordbayern GmbH, die sich auf die drei Gründergesellschaften, Ruhrgas AG, Saar-Ferngas AG und der zum Salzgitter-Konzern gehörenden Luitpoldhütte AG, stützte.

1964

Im ersten Halbjahr wurde die Stadt Lichtenfels an die Ferngasleitung, die von Darmstadt über Würzburg nach Bamberg und Lichtenfels führte, angeschlossen.

1965

Einweihung der ersten Übergabe- und Reglerstation in Oberwallenstadt durch den Ersten Bürgermeister Dr. Günther Hauptmann im Februar. Abriss des alten Gaswerks, auf dem Grundstück wurde das heutige Postgebäude gebaut.

1971

Umstellung von Kokereigas auf Erdgas ab 1. Juni

1999

Anschluss von Mistelfeld an die Gasversorgung der Stadtwerke Lichtenfels

2001

Sanierung und Umbau der Gasübergabestation in Oberwallenstadt; ca. 80 % des bezogenen Erdgases werden darüber eingespeist.

2002 / 04

Verlegung der Gasversorgungsleitung nach Schönsreuth

2002 / 03

Sanierung und Neubau der Hauptleitungen in Oberwallenstadt

2003

Einführung von digitalen Flurkarten des Gas- und Wassernetzes der Stadtwerke Lichtenfels

2004

Sanierung und Neubau veralteter Hauptleitungen in Oberwallenstadt

2005

Anschluss des künftigen Gewerbegebiets "Krappenrother Straße" an das VersorgungsnetzIm Bereich Fernwirktechnik - Einbau von zwei Zählerschächten zur Zuflussermittlung nach Ober- und Unterwallenstadt sowie Erhöhung der Einspeiseleistung der Reglerstation I Alte Reichsstraße. Das im Juni von der Bundesregierung beschlossene neue "Energiewirtschaftsgesetz" und die sich daraus ergebende Liberalisierung des Gasmarkts bringt für die Stadtwerke Lichtenfels neue Aufgaben und einen erhöhten Verwaltungs- und Organisationsaufwand mit sich.

2006

Sanierung des Rohrnetzes im Bereich Friesenweg / Veit-Stoß-Straße, im Innenstadtbereich und in der Wendenstraße

2007

Umfangreiche Sanierungsarbeiten des Gas- und Wasserrohrnetzes im Bereich der Innenstadt Hirtengasse sowie Wenden-, Kelten-, Gotenstraße, außerdem wurden Teile der technischen Anlage der Gasübergabestation II an der Hauptschule erneuert (Heizung und Odorierung). Neubau der Leitung von Lichtenfels nach Schney

2008

Sanierung und Verstärkung des Rohrnetzes von DN 200 auf DN 300 im Bereich Alte Reichsstraße, Krößwehrstraße bis Einmündung Ruhrsteinweg. Austausch der vorhandenen Gas- und Wasserleitungen Abschnitt II im Bereich Saar-, Kelten-, Pommernstraße. Niederdruckerhöhung im Bereich Friedhof und Kronacher Straße.

2009

Austausch und Neubau vorhandener Hauptleitungen im Bereich Katharinenweg und Sonnleite. Neuerschließung Teilbereich Eichenweg (Gelände Zeulner) an das Versorgungsnetz. Niederdruckerhöhung im Bereich Marktplatz und Burgberg.

2010

Zusammen mit dem Neubau von Wasserleitungen wurden auch die Gasleitungen ausgewechselt (Kronacher Straße, Brückenberg uvm.) Derartige Anstrengungen werden auch in den kommenden Jahren erforderlich sein, um die hohe Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Die Öffnung und Liberalisierung des Gasmarktes ist von der BNetzA weiter vorangetrieben worden. Nun können auch Privatkunden ihren Anbieter - ähnlich der Stromversorgung - frei wählen. Die Durchsetzung und Umsetzung der Kundenwechselprozesse sowie die Anreizregulierung zur Senkung der Durchleitungsentgelte stellen alle Versorgungsunternehmen vor große Herausforderungen.

2011

Zusammen mit dem Neubau von Wasserleitungen wurden auch die Gasleitungen ausgewechselt. Derartige Anstrengungen werden auch wieder im kommenden Jahr erforderlich sein. Die Anforderungen der BNetzA zur Durchsetzung und Umsetzung der Entflechtung stellen hohe Investitionskosten in der elektronischen Datenverarbeitung dar.

2013

Umfangreiche Ausbau- und Sanierungsarbeiten wurden neben einer Vielzahl von Kleinbaustellen in verschiedenen Gebieten wie der Coburger Straße, der Kleinaustraße, Schützenstraße, Alte Coburger Straße und im Stadtteil Trieb durchgeführt.

2014

Sanierung und Neubau veralteter Haupt- und Anschlussleitungen. Zusammen mit dem Neubau von Wasserleitungen wurden auch die Gasleitungen ausgewechselt.

2015

Sanierung und Neubau veralteter Haupt- und Anschlussleitungen, um die weiterhin hohe Versorgungssicherheit gewährleisten zu können. 

 


Parkhäuser

 

Parkhaus BürgerwegDas Parkhaus Bürgerweg (jetzt Oberes Tor) wurde 1988 fertiggestellt und wird seit dem von den Stadtwerken Lichtenfels betrieben und unterhalten. 1997 wurde das Parkdeck Innenstadt (jetzt Unteres Tor) am Stadtgraben fertiggestellt und brachte mehr Parkfläche in die Lichtenfelser Innenstadt. Mit der Einführung des Parkleitsystem in der Stadt Lichtenfels im Jahr 2006 wurden die beiden Parkhäuser umbenannt. Das Parkhaus Bürgerweg in Parkhaus Oberes Tor und das Parkdeck Innenstadt in Parkdeck Unteres Tor.

 

 

 

 

 

 

 

2002

Lichtenfelser Geschäfte erstatten ihren Kunden beim Einkauf einen Teil der Parkgebühren für die Parkhäuser "Bürgerweg" und "Innenstadt". 

2003

Erhöhung der Parkgebühren auf 0,50 ¤ / Stunde, 30,00 ¤ / Monat und 330,00 ¤ / Jahr, wegen erhöhten Unterhaltskosten, die vor allem durch blinde Zerstörungswut und Vandalismus in den Parkhäusern hervorgerufen werden. 

2004

Sanierungsarbeiten im Parkhaus Bürgerweg: Erneuerung des Oberflächenbelags auf den Parkebenen 2 und 3. 

2005

Neubeschichtung der chloridbelasteten Außentreppenanlage am Parkhaus Bürgerweg. 

2006

Umbenennung des Parkdecks "Innenstadt" in Parkdeck "Unteres Tor" und des Parkhauses "Bürgerweg" in Parkhaus "Oberes Tor" - im Zuge der Einführung des Parkleitsystems. 

2007

Sanierung des Oberflächenbelages sowie der Brüstungen der Parkebene 3 im Parkhaus Oberes Tor.

2008

Fortführung der Sanierungsarbeiten des Oberflächenbelages sowie der Brüstungen der Parkebene 3 im Parkhaus Oberes Tor.

2009

Risse verpressen der Deckenuntersicht und Beschichtung der Deckenuntersicht der Parkebene 1 und 2 im Parkhaus Oberes Tor.

2010

Risse in den Wänden, die durch Setzung der Tragkonstruktion entstanden sind, wurden mit Epoxidharz verpresst. Die Stahlbetonstützen sowie die Deckenunterzüge, die bereits stark mit Chlorid belastet waren und Betonausbrüche aufwiesen, wurden instandgesetzt .

2011

20.01.2011 Einführung des Handyparken. Laufende Sanierungsarbeiten.

2015

Die Gebühren für das Tagesticket wurden auf 4 Euro und der Jahresparkausweis auf 200 Euro gesenkt.

2016

Auf Wunsch von Handel und Gewerbe wird in beiden Parkhäusern ein Schranken-Kassen-System eingerichtet.

 

 

  

Stadtlinienverkehr

 

Der Lichtenfelser StadtbusDer Stadtlinienverkehr wird seit dem 2. Oktober 1995 von den Stadtwerken Lichtenfels organisiert und in Zusammenarbeit mit dem Busunternehmen Kaiser- Reisen betrieben. Zum Einsatz kommen vor allem moderne Niederflurbusse.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1992

Der Stadtlinienverkehr wird eigene Aufgabe der Stadtwerke Lichtenfels. 

1994

Beschluss des Stadtrats, den Stadtlinienverkehr ab 01.10.1995 an die Fa. Kaiser-Reisen zu vergeben. 

1995

Die Fa. Kaiser-Reisen übernimmt für die Stadtwerke Lichtenfels ab dem 2. Oktober den Betrieb des Lichtenfelser Stadtlinienverkehrs. 

1996

Überarbeiten der Fahrpläne - Anregungen und Wünsche der Bürger flossen mit ein.

1999

Einführung eines neuen Fahrplankonzepts mit Verlängerung der Betriebszeiten und kürzeren Fahrzeiten. Integration des Stadtteils Schney und des Stiftslandes in die Stadtlinie

Einrichtung von 12 weiteren Bushaltestellen.

2001

Erstmaliger Einsatz von Pendelbussen zum Lichtenfelser Schützenfest ("SchützenfestExpress") auf drei Linien. 

2002

Optimierung des Stadtlinienverkehrs durch Einführung eines neuen Fahrplans

Einrichten einer Bushaltestelle "An der Zeil" in Schney und in der Siedlerstraße (Breiter Rasen). Einsatz des "SchützenfestExpresses" auf fünf Linien.

2003

Inbetriebnahme von zwei neuen Niederflurbussen mit ausklappbaren Rampen für Rollstuhlfahrer. Der "SchützenfestExpress" fährt auch den Stadtteil Trieb und die Gemeinde Michelau mit an (4 Linien). 

2004

Der "SchützenfestExpress" fährt auch das Stiftsland und Buch am Forst mit an (Erweiterung auf 6 Linien). 

2005

Seit 10 Jahren (seit dem 02.10.1995) wird der damals neu konzipierte Stadtlinienverkehr Lichtenfels von der Fa. Kaiser-Reisen durchgeführt. In dieser Zeit wurden ca. 3,2 Millionen Fahrgäste befördert und dabei 2 Millionen Kilometer zurückgelegt. Am 29. Oktober fuhren die Busse wegen des "Jubiläums" des Stadtlinienverkehrs zum Nulltrarif. Auf dem Marktplatz gab es einen Infostand der Stadtwerke Lichtenfels und der Fa. Kaiser-Reisen an dem viele kleine Geschenke für interessierte Bürger bereitgehalten wurden. Auch an einem Gewinnspiel konnte man sich beteiligen. Einrichtung einer neuen Bushaltestelle in der Schloß-Banz-Straße in Kösten - auf Wunsch der Bevölkerung. Der "SchützenfestExpress" fährt auch die Ortschaften Reundorf und Grundfeld mit an.

2006

Der "SchützenfestExpress" fährt mit der neuen "Juralinie" (Linie 6) auch die Stadtteile Köttel, Eichig und Rothmannsthal an. 

2008

Neugestaltung der Plakatwand der Bushaltestelle in der Neuensorger Straße in Schney durch das Meranier Gymnasium.Erstmaliger Einsatz von Pendelbussen zum Lichtenfelser Korbmarkt ("KorbmarktExpress") auf vier Linien.

2009

Einrichtung einer neuen Bushaltestelle am "Alten Güterbahnhof" auf Wunsch der Geschäftsinhaber. Das Tarifkonzept wurde überarbeitet. Neu wurde eine Wochenkarte für Schüler und Auszubildende und ein Rentner Ticket aufgenommen.

2010

10-jähriges Bestehen "SchützenfestExpress". 

2011 Der "SchützenfestExpress" fährt nun auch die Ortschaften Buch am Forst, Neuensee, Schwürbitz, Lettenreuth, Marktzeuln, Hochstadt und Zettlitz an.

 

 

Regenerative Wärmeversorgung

 

Der gesellschaftsrechtliche Startschuss für das Projekt der Biomasse Heizanlage Lichtenfels in der Kronacher Straße wurde im Notariat Lichtenfels vollzogen. Als Vertreter der beiden Gesellschafter unterzeichneten Erste Bürgermeisterin Dr. Bianca Fischer für die Stadt Lichtenfels und Ludwig Schiebler für die E.ON Bayern Wärme GmbH die Gründungsurkunde für die BHL Biomasse Heizanlage Lichtenfels GmbH. Als Geschäftsführer werden für die Stadtwerke Lichtenfels Werkleiter Dietmar Weiß und für die E.ON Bayern Wärme GmbH Dipl.-Ing. Burkhard Butz bestellt.

 

2009

Gründung einer BHL Biomasse Heizanlage Lichtenfels GmbH am 23.07.2009. Die Planungsarbeiten für das Projekt sind in vollem Gange. Erste Vorverträge für die Wärmelieferung sind bereits unterzeichnet.

2010

Inbetriebnahme der Biomasse Heizanlage Lichtenfels GmbH im Oktober 2010 und somit regenerative Nahwärmeversorgung der landkreiseigenen Liegenschaften in der Kronacher Straße. Anlieferung des Brennmaterials durch die ansässige Waldbauernvereinigung. 

 

Wichtigste geschichtliche Daten der Stadt Lichtenfels

 

Auch die wichtigsten historischen Daten zur Stadt Lichtenfels möchten wir Ihnen präsentieren. In Lichtenfels gab es nicht von Anfang an Stadtwerke, sondern die heute von uns übernommenen Aufgaben wurden in früherer Zeit von der Stadtverwaltung wahrgenommen. Noch heute ist die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Lichtenfels und den Stadtwerken, als Teil der Stadtverwaltung, von großer Bedeutung.

 

1142

Erstmalige urkundliche Erwähnung von Lichtenfels

1231

Lichtenfels bekommt das Stadtrecht


 

Nähere Informationen über die historische Entwicklung der Stadt Lichtenfels finden sie auf der Seite "Geschichte der Stadt Lichtenfels" zu der Sie über dem unten stehenden Link gelangen.

 

 

Kontakt

Tel.: +49 9571 9552-0

Fax: +49 9571 9552-52

E-Mail: info@stadtwerke-lichtenfels.de

 

 

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