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Schullandheimaufenthalt der 4. Klasse in Lauenstein

Schullandheimaufenthalt der 4.Klasse im Waldjugendheim Lauenstein
Schullandheim Lauenstein 2015_18

 

 

Am Montag, dem 11.Mai um 8.30 Uhr war es endlich so weit. Die 23 Kinder der 4. Klasse versammelten sich mit ihren Eltern aufgeregt vor dem Schulhaus. Bepackt mit Koffern und Rucksäcken warteten sie gespannt auf den Bus.

Schullandheim Lauenstein 2015_1 Abfahrt in Schney

Um 8.45 Uhr starteten wir. Nach einer gut 80 minütigen Fahrt kamen wir in Lauenstein an.

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Melanie Schwarzmeier begrüßte uns in der Scheune ganz herzlich und erklärte uns den Ablauf des Tages:

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Begrüßung in der Scheune durch Melanie Schwarzmeier

Koffer hochschleppen, auspacken, Schränke einräumen und:….

Betten beziehen!

 

Das war für viele Kinder eine Herausforderung, da sie noch nie ein Bett selber bezogen hatten. Aber am Ende des Tages konnte berichtet werden: „Alle Betten richtig bezogen!“

 

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So funktioniert das mit dem Betten überziehen

Am ersten Tag gab es mittags ein warmes Essen, das liebevoll vom außerordentlich netten Küchenpersonal zubereitet worden war und allen Kindern geschmeckt hat.

 

Hier im Speisesaal gab es noch eine Einweisung für das Tischdecken und -abräumen von Conny, der netten FÖJ-lerin (sie absolviert hier zusammen mit Roderick ein Freiwilliges ökologisches Jahr).

 

Am Nachmittag gab es eine Märchenwanderung durch den Wald unterhalb der Burg Lauenstein. Die Märchen wurden von Melanie und Conny erzählt.

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Melanie erzählt ein Märchen

Conny erzählt ebenfalls ein Märchen

Am Abend gab es Brotzeit und anschließend war Freizeit, entweder im Haus mit Tischtennis oder Kicker oder draußen auf dem nahegelegenen Spielplatz.

 

Die erste Nacht war sehr aufregend und es dauerte bis nach Mitternacht bis Ruhe herrschte im Haus.

 

 

Am Dienstag wurden wir um 7 Uhr mit einem Flötenspiel auf der Blechflöte durch Melanie sanft geweckt.

 

Für den heutigen Tag waren 2 Dinge geplant:

 

Für die eine Gruppe Stühle bauen bei der Pulswinkelhütte, mit Conny, Uwe (dem Hausmeister) und Frau Schell und für die andere Gruppe Bäume fällen, mit Roderick, Marcus (Förster) und Daniel.

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Stühle bauen

Brotzeit vor der Pulswinkelhütte

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 Bäume fällen mit Marcus

Baumarbeiten

Um 13.30 Uhr hieß es für alle Abmarsch am JWH zur Pralinenfabrik. Der Weg dorthin führte natürlich wieder durch den Wald. Dort durften wir Pralinenherzen selbst verzieren und konnten den Arbeiterinnen bei der Pralinenherstellung zusehen.

 

Zum Abschluss kauften die Kinder natürlich ein und weil das Personal der Fabrik ein Herz für Kinder hat, wurden die Pralinenherzen mitsamt den Einkäufen der Kinder (und die von Frau Schell und Daniel) persönlich am Abend in das JWH geliefert und wir mussten nichts schleppen.

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Verzieren der Pralinenherzen

 

Müde und kaputt kamen wir pünktlich zum Abendessen wieder zurück. (Immerhin waren wir an diesem Tag zwischen 11 und 15 km gelaufen!!).

 

An diesem Abend fielen alle Kinder müde ins Bett. Manche mit Heimweh, die meisten aber ohne.

 

 

Am Mittwoch war vormittags das gleiche Programm mit getauschten Gruppen. Nachmittags war ein Ausflug zur Burg angesagt. Dort oben empfing uns eine nette Führerin und erklärte uns die Burg und ihre Einrichtung. Vor allem war der Geheimgang und die Sage um die die „weiße Frau“ sehr interessant.

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Im Burghof

Nach dem Abendessen machten wir noch einen kleinen Spaziergang. Um 22 Uhr waren alle Kinder in ihren Betten verschwunden.

 

 

Am Donnerstag war wieder ein Aufstieg zur Pulswinkelhütte geplant (3km Fußmarsch, davon 2 km steil bergauf). Heute kamen Conny und Roderick mit. Oben angekommen war kurze Pause und dann betraten wir zusammen mit Conny und Roderick den spannenden Schmetterlingspfad. Der gefiel uns allen am besten und deshalb möchten wir hier nichts Näheres davon verraten. Den muss man selbst erlebt haben.

 

Zurück vom Schmetterlingspfad erwartete uns Melanie mit einem Lagerfeuer und einem rauchenden Grill. Bis die Bratwürste und Rinderhamburger für die Kinder fertig waren, durften wir leckeres Stockbrot am Lagerfeuer grillen. Bis in den späten Nach-mittag hinein blieben wir dort und vergnügten uns auf dem großen Waldspielplatz. Am Abend packten wir nach dem Abendessen unsere Koffer und ließen die Woche ruhig ausklingen.

 

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Conny und Roderick

(die Prinzessin und der Prinz des Schmetterlingspfades)

Stockbrot am Lagerfeuer

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Leckere Bratwürste

Am Freitagmorgen war ein Gewusel auf den Gängen und im Treppenhaus, denn es musste vor der Heimfahrt noch viel erledigt werden: Alles einpacken, Betten abziehen (geht leichter als beziehen), Zimmer auskehren und Müll rausbringen, letztes Frühstück einnehmen, und eine letzte Geschichte von Melanie, in der ging es um einen großen Kuhfladen ...

Dann verabschiedeten wir uns von allen und freuten uns auf die Heimfahrt.

 

Um 11.30 Uhr waren alle wieder mit Gepäck, Schokolade, selbst gebauten Stühlen und einer wunderschönen Woche als Erinnerung im Gepäck wieder in Schney.

 

Alle waren sich einig: Die Woche war toll, trotz Anstrengung, Blasen an den Füßen und überstandenem Heimweh. Kein Kind hat den Fernseher, Computer, elektronische Spiele, Handy, MP3-Player vermisst, nur einer ..

 

Vielen Dank an die tolle Betreuung durch die Mitarbeiter des JWH, die Verpflegung und die Aktionen im Wald erlaubten eine einmalige Erfahrung für Kinder und Lehrer.

 

 

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