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Waldtag der Klasse 3a

Juhu, Waldtag!

Wir, die Klasse 3a, haben den Freitag vor den Herbstferien im Wald verbracht. Nach einem halbstündigen Fußmarsch zusammen mit unserer Lehrerin Frau Wußmann, zwei Müttern und einem Vater erreichten wir den Waldrand bei Stöcken. Dort wartete auch schon der Förster Herr Marr auf uns.
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Nachdem er von unserem Klassensprecher Simon begrüßt wurde, mussten wir auch schon mit dem Sammeln loslegen. Wir verwandelten uns in Eichhörnchen. Jedes musste 10 Eicheln sammeln und seine Vorräte für später in die Jackentaschen stecken.

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Dann machten wir uns auf in den Wald. Nach einem kurzen Fußmarsch wartete schon das zweite Spiel auf uns. Herr Marr, den wir übrigens Max nennen durften, stellte uns Rätselfragen zu verschiedenen Waldtieren. Immer wenn wir ein Tier erraten hatten, zeigte er es uns als Bild auf einer Postkarte. Nachdem alle Tiere erkannt wurden, bekam jeder von uns eine Postkarte mit einem Tier darauf um den Hals gehängt. Das Bild befand sich allerdings auf unserem Rücken. Wir suchten uns einen Partner, der einem das Tier beschrieb. Jetzt musste jeder raten, wer er war. Wir fragten zum Beispiel so: „Ist mein Fell grau?“, „Nein!“, „Kann ich gut klettern?“, „Nein!“, „Bin ich größer als eine Katze?“, „Ja!“, „Habe ich ein Geweih?“, „Nur, wenn du männlich bist?“, „Bin ich ein Reh?“, „Ja, richtig!“

 

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Als alle ihr Tier erraten hatten, gingen wir abseits der Waldwege weiter zu unserer nächsten Station. Auf dem Weg dorthin zeigte uns Max eine Suhle, worin sich kurz vorher ein Wildschwein gewälzt hatte. An der Station angekommen durften drei Jungs versuchen je einen Nagel in ein Stück Holz zu schlagen. Aber alle drei scheiterten. Nun waren drei Mädchen an der Reihe ... und siehe da ... problemlos hämmerte jede von ihnen ihren Nagel in das Holz. Die Jungs konnten es nicht fassen! Als Max aber erklärte, dass er das Holzscheit in der Zwischenzeit getauscht hatte, waren die drei erleichtert. Die Jungen mussten nämlich versuchen ihre Nägel in Hartholz zu schlagen, während die Mädchen ihre in Weichholz hämmern durften. Wir erfuhren an dieser Station noch vieles Wissenswertes zu den verschiedenen Baumarten und ihrem Holz. Wir wissen jetzt auch, dass im Stöckener Wald überwiegend die vier Hauptbaumarten Fichte, Kiefer, Buche und Eiche wachsen.

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So ein Waldtag ist ganz schön anstrengend und so machten wir uns zu unserem Rastplatz auf. Bevor wir es uns auf kleinen Teppichen gemütlich machen konnten, bauten wir uns aus Ästen und Zweigen einen Horst. So nennen auch die Adler ihr Nest. Max entzündete in unserer Kreismitte ein kleines Lagerfeuer und wir aßen hungrig unseren Proviant auf. Nur unsere 10 Eicheln nicht. Die brauchten wir für unser nächstes Spiel.

 

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Nachdem Max das Feuer gelöscht hatte, verwandelten wir uns wieder in Eichhörnchen und versteckten unsere Wintervorräte an verschiedenen Stellen im Wald. Auf ein Zeichen mussten wir innerhalb kürzester Zeit die Eicheln wieder finden. Es konnten auch Eicheln anderer Eichhörnchen gesammelt werden. Allen gelang das nicht, und die Vorräte blieben versteckt. So erklärte uns Max, wie aus den liegen gebliebenen Eicheln, neue Eichen wachsen.

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Kurz vor dem Ende unseres Waldtages erreichten wir ein Seil, das im Zickzackmuster zwischen ein paar Bäumen gespannt war. Hier durften wir uns mit verbundenen Augen entlang tasten. Das war lustig! Danach machten wir noch Rindenbilder von Buche und Kiefer, um sie miteinander zu vergleichen. Die Rinde der Buche ist nämlich glatt, die Rinde der Kiefer rissig.


Zum Abschluss des Waldtages klärte uns Max noch über das Wachstum des Baumes und die Baumringe auf. In diesem Zusammenhang sägte er jedem Schüler eine Baumscheibe als Geschenk ab. Als wir sie gegen das Sonnenlicht hielten, konnten wir sogar die Leitungsbahnen erkennen, mit denen der Baum mit Wasser und Nährstoffen versorgt wird.

 

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Aber auch Max sollte nicht leer ausgehen: Unsere Klassensprecherin Jule überreichte Max für den tollen Tag mit ihm „Waldgeister“-Gummi-bärchen. Wir bedankten uns bei ihm und machten uns erschöpft, aber auch glücklich auf den Weg zurück zur Schule. Vielen Dank noch an die tüchtigen Mamas: Frau Kaiser und Frau Schuberth und den tüchtigen Papa: Herrn Hohmann, die Frau Wußmann beim Unterrichtsgang unterstützt haben.

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