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9. Die heilige Barbara

Grossansicht in neuem Fenster: Nothelferweg - Die heilige Barbara

Name: griech. BARBARA, die Fremde, die Ausländerin

Heimat: Nikomedien (Türkei)

Gedenktag: 4. Dezember

Todesjahr: 306 durch Enthauptung

Attribut: Turm, Kelch, Hostie, Schwert

Patronat: Patronin der Bergleute, Bauleute, Architekten, Dachdecker, Maurer, Soldaten; Trösterin der Gefangenen; Beschützerin vor einem jähen Tod

Nach der Legenda Aurea stammt die kluge und schöne Barbara aus Nikomedien. Viele Männer hielten um ihre Hand an, sie aber wies alle zurück. Sie traf sich heimlich mit Christen und lernte deren Glauben kennen. Wegen ihrer außergewöhnlichen Schönheit und ihrer Hinwendung zum Christentum sperrte sie der Vater in einen Turm. Sie wurde misshandelt und gefoltert. Letztlich enthauptete der Vater die eigene Tochter und wurde kurz darauf vom Blitz getroffen.

Brauchtum
Am Barbaratag werden Zweige eines Obstbaumes geschnitten und ins Wasser gestellt. Bis zum Heiligen Abend sollen sie blühen und Licht in die Wohnung bringen.
Barbara bleibt auf dem Weg ins Gefängnis mit dem Gewand an einem Zweig hängen, stellte ihn ins Wasser und er blühte genau an jenem Tag, an dem sie zum Tode verurteilt wurde.

Gebet:

Heilige Barbara, so lange wir leben, fühlen wir uns gefangen in Sorge und Not, in Leid und Sünde. Hilf, dass wir Jesu Leiden, sein Sterben und seine Auferstehung als Botschaft der Befreiung begreifen und in der Todesstunde eingehen dürfen in sein ewiges Erbarmen.

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