Zum Inhalt (ALT-C)
Zur Navigation (ALT-N)
Zur Startseite (ALT-S)

Stadt Lichtenfels  |  E-Mail: rathaus@lichtenfels.de  |  Online: http://www.lichtenfels.de

Was tut sich Neues im Heizungskeller?

Für den Energieträger Erdgas werden zur Zeit innovative Anwendungen entwickelt.

Was tut sich eigentlich in den Entwicklungslaboren der Heizgerätehersteller? Wir sind der Frage nachgegangen, welche neuen Gasgeräte die Ingenieure derzeit entwickeln.

 

Mit der Gas-Brennwerttechnik, die in den neunziger Jahren in den Markt eingeführt wurde, ist der Geräteindustrie und der Energiewirtschaft ein großer Wurf gelungen: Die meisten neu installierten Erdgasgeräte in Deutschland nutzen die Brennwerttechnik. Doch die Ingenieure in den Entwicklungsabteilungen der Industrie arbeiten bereits an neuen Anlagen.

 

Als erste Innovation wird die stromerzeugende Heizung in den Haushalten Einzug halten. Gegenüber derzeitigen Anlagen werden die neuen Modelle kleiner und mit ihrer Leistung auf die Bedürfnisse von Einfamilienhäusern zugeschnitten sein. So liefern diese kompakten Geräte dann Wärme und Strom. Dabei kommt das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung zum Einsatz, das ein Verbrennungs-, Stirling- oder Dampfmotor umsetzt.

 

Eine weitere Innovation, an der auf Hochtouren gearbeitet wird, ist die Gas-Wärmepumpe. Wärmepumpen nutzen die Wärme, die in der Umwelt vorhanden ist, beispielsweise im Erdreich oder in der Luft. Die Abwärme des Gasmotors lässt sich zudem gut zur Warmwasserbereitung verwenden. Ferner gibt es Gerätetypen, die nicht nur heizen, sondern auch effizient kühlen können, so dass die Wärmepumpe gleichzeitig als Klimagerät funktioniert.

 

Ein weiteres zukunftsweisendes Produkt wird die Brennstoffzelle sein. Die Brennstoffzelle sorgt ebenfalls gleichzeitig für Strom und Wärme, ähnlich den Verbrennungs-, Stirling- oder Dampfmotoren. Der Unterschied besteht darin, dass in der Brennstoffzelle ein rein chemischer Prozess abläuft, bei dem Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser, Strom und Wärme umgewandelt werden. Die erzielbaren elektrischen Wirkungsgrade sind selbst gegenüber einer modernen Kraft-Wärme-Kopplungsanlage höher. Aufgrund der erwarteten großen Energieeffizienzsteigerungen unterstützt die Bundesregierung daher auch die Entwicklung dieser neuen Geräte. In Feldtests werden diese für die Markteinführung vorbereitet. Für den Massenmarkt sind Brennstoffzellen jedoch momentan noch zu teuer.

 

Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und Wärmepumpen werden bereits seit vielen Jahren im gewerblichen Bereich erfolgreich eingesetzt, insbesondere wenn größere Geräteleistungen gefragt sind. Die Heizungsindustrie und die Gaswirtschaft arbeiten gemeinsam an Lösungen für Einfamilienhäuser.

 

Kontakt

Tel.: +49 9571 9552-0

Fax: +49 9571 9552-52

E-Mail:  info@stadtwerke-lichtenfels.de

drucken nach oben