Zum Inhalt (ALT-C)
Zur Navigation (ALT-N)
Zur Startseite (ALT-S)

Stadt Lichtenfels  |  E-Mail: rathaus@lichtenfels.de  |  Online: http://www.lichtenfels.de

Neue Gesetze für Bauherren und Sanierer

Keine Probleme mit moderner Heiztechnik

Seit Jahresbeginn gilt das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz, und im Oktober tritt die verschärfte Energieeinsparverordnung in Kraft. Was Bauherren und Heizungsmodernisierer beachten müssen, erfahren Sie im folgenden Artikel. Fazit: Wer auf moderne Heiztechnik setzt, ist auf der sicheren Seite.
Keine Probleme mit moderner Heiztechnik

Viele Bauherren und Immobilienbesitzer sind verunsichert: Welche Vorschriften macht das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz? Sind die geplanten Bau-und Umbaumaßnahmen mit der kommenden Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) im Einklang?


Das Wärmegesetz schreibt bei Neubauten einen bestimmten Anteil erneuerbarer Energien vor. Erlaubt sind auch Ersatzmaßnahmen, wie eine überdurchschnittlich gute Wärmedämmung. Verschiedene Maßnahmen können kombiniert werden. Auf diese Weise lassen sich problemlos kostengünstige und energiesparende Pakete schnüren, die das Gesetz erfüllen, zum Beispiel eine Gas-Brennwertheizung mit solarer Unterstützung. Fachhandwerker berechnen vor Ort die zur Erfüllung des Wärmegesetzes nötige Kollektorfläche.


Wer ab 1. Oktober 2009 einen Bauantrag einreicht, muss zudem die verschärften Anforderungen der EnEV 2009 erfüllen. Neubauten müssen dann im Durchschnitt rund 30 Prozent energiesparender als bisher ausgeführt werden. Hierfür können ebenfalls Pakete mit einem optimalen Kosten-Nutzen-Verhältnis geschnürt werden - zum Beispiel eine solar unterstützte Gas-Brennwertheizung plus einer zeitgemäßen Dämmung. Weitere bau- und heiztechnische Energiespar-Bausteine, etwa eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, können ganz nach Wunsch integriert werden.


Auch bei Modernisierungsmaßnahmen besteht hinsichtlich der EnEV 2009 kein Grund zur Beunruhigung. Bei umfassenden Sanierungen wie etwa kompletten Anbauten gelten ähnliche Vorgaben wie bei Neubauten. Und bei Einzelmaßnahmen sind für die wichtigsten energetisch relevanten Bauteile oder Anlagen technische Mindeststandards vorgeschrieben. Zudem können auch die einzelnen Bundesländer Gesetze erlassen, die für den Hauseigentümer relevant sind.


Alte oder defekte Heizungen können demnach jederzeit durch moderne Brennwertgeräte ersetzt werden. Anlagen, die vor Oktober 1978 installiert wurden, mussten schon nach bisheriger Gesetzeslage bei einem Eigentümerwechsel bis Ende 2008 ausgetauscht werden. Dies gilt auch für die nachträgliche Dämmung von zugänglichen Warmwasser- und Heizungsrohren - eine einfache und kostengünstige Energiesparmaßnahme. Zudem fordert der Schornsteinfeger einen Austausch des Heizkessels oder eine Nachbesserung, wenn die Abgaswerte nicht den Anforderungen der Bundes-Immissionsschutzverordnung entsprechen (1. BImSchV).


Deshalb sollten Hausbesitzer sich nach jeder Modernisierungsmaßnahme vom Handwerker schriftlich bestätigen lassen, dass die neue Anlage den Anforderungen der EnEV 2009 entspricht. Diese sogenannte Unternehmererklärung bietet Sicherheit bei Überprüfungen durch den Schornsteinfeger. Sie muss fünf Jahre lang aufbewahrt werden.


Ansprechpartner

Werkleiter

Dipl.-Ing. (FH) Dietmar Weiß

Tel.: +49 9571 9552-30

Fax: +49 9571 9552-52

E-Mail: dietmar.weiss@stadtwerke-lichtenfels.de




drucken nach oben