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Zuschüsse und Darlehen für Alt- und Neubauten

KfW stellt Förderprogramme neu auf

Übersichtlicher und mit einigen Verbesserungen für Heizungsmodernisierer: So präsentieren sich seit April 2009 die KfW-Förderprogramme zum energiesparenden Bauen und Sanieren. Unter anderem gibt es sogar einen Zuschuss für den Austausch von Nachtspeicherheizungen.
KfW stellt Förderprogramme neu auf

Wer neu baut, muss sich lediglich an neue Begriffe gewöhnen. Das Programm „Energieeffizient Bauen" ersetzt das Programm „Ökologisch Bauen" und die bisherigen Förderschwellen „KfW 60" und „KfW 40" heißen jetzt „Effizienzhaus 70" bzw. „Effizienzhaus 55". Hintergrund: Der Jahres-Primärenergiebedarf dieser Häuser liegt höchstens bei 70 bzw. 55 Prozent des nach der aktuellen Energieeinsparverordnung maximal zulässigen Wertes.


Verbesserungen im Detail gibt es dagegen im neuen Programm „Energieeffizient Sanieren". Unter diesem Namen wird seit April das „CO2-Gebäudesanierungsprogramm" sowie die „Öko Plus"-Variante des Programms „Wohnraum Modernisieren" weitergeführt. Ab sofort ist auch der Kauf eines sanierten Gebäudes oder einer Wohnung förderfähig. Das Programm gilt für alle Gebäude, für die der Bauantrag vor dem Jahr 1995 gestellt wurde.


In der „Kategorie A" des Programms - Sanierung auf Neubauniveau oder besser - wurde zudem der Förderhöchstbetrag von 50.000 auf 75.000 Euro aufgestockt. Wer seinen Altbau auf Neubaustandard saniert, also zum „Effizienzhaus 100", erhält einen Tilgungszuschuss von fünf Prozent. Wer die Schwelle „Effizienzhaus 70" schafft, muss 12,5 Prozent des KfW-Darlehens nicht zurückzahlen.

 

„Kategorie B" des Programms fasst Einzelmaßnahmen und Maßnahmenpakete zusammen, für die neben zinsgünstigen Darlehen auch Zuschüsse gewährt werden. Zu den förderfähigen Einzelmaßnahmen gehört nach wie vor auch das Ersetzen einer alten Heizung durch eine Gas-Brennwertanlage. Ab einer Mindestinvestition von 6.000 Euro winkt ein fünfprozentiger Investitionskosten-Zuschuss.


Neu hinzugekommen sind Sonderförderungen. Diese können sowohl miteinander als auch mit den genannten Darlehen oder Zuschüssen kombiniert werden, sofern keine Doppelförderung auftritt. Maximal 2.000 Euro gibt es für die Baubegleitung durch einen Sachverständigen. Kleinere Optimierungen der Heizungsanlage wie der Einbau von Stromsparpumpen oder das Einregulieren von Pumpen, Ventilen und Reglern werden mit 25 Prozent der entstehenden Kosten unterstützt. Es winken mindestens 100 Euro Zuschuss. Bei Investitionen unter 100 Euro entfällt allerdings die Förderung.


Ebenfalls besonders gefördert wird das Ersetzen von Nachtspeicherheizungen durch energiesparende Systeme wie etwa die Gas-Brennwerttechnik. Jedes stillgelegte elektrische Nachtspeicher-Heizgerät wird mit einem Bonus von 200 Euro vergütet. Zusammen mit Zuschüssen oder günstigen KfW-Darlehen für die neue Erdgas-Brennwertheizung wird damit der Heizungstausch von Anfang an zu einer lukrativen Sache.


 

Ansprechpartner

Werkleiter

Dipl.-Ing. (FH) Dietmar Weiß

Tel.: +49 9571 9552-30

Fax: +49 9571 9552-52

E-Mail: dietmar.weiss@stadtwerke-lichtenfels.de

 

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