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Stadt Lichtenfels  |  E-Mail: rathaus@lichtenfels.de  |  Online: http://www.lichtenfels.de

Gas-Prüfung im Haushalt

 

Routinekontrolle:

 

Wir erklären was dabei zu beachten ist. Hängt das alte Fahrrad an der Gasleitung, blättert bereits die Farbe an den Rohren ab oder stehen die Ski aus der letzten Saison vor der Gasabsperreinrichtung im Keller?

Wenn ja - dann ist es vielleicht an der Zeit, diese Checkliste in die Hand zu nehmen und zehn Punkte zur Hausschau in einigen Minuten abzuhaken.

 

Hausschau darf Jeder

Zwar ist die Hausschau nicht gesetzlich vorgeschrieben, wie etwa die regelmäßige Überprüfung der Abgasanlage durch den Kaminkehrer. Sie gehört jedoch zur sogenannten Verkehrssicherungspflicht für Gebäude, vergleichbar mit dem Schneeräumen vor dem Haus.

Ab der Haupt-Absperreinrichtung des Hausanschlusses liegt die Verantwortung für die Gas- Installation in den Händen von Eigentümern und Mietern.

 

Mietrecht:

Durchführen darf die Hausschau jeder. Der Hausbesitzer selbst und natürlich auch ein Fachmann. Seriöse Unternehmen bieten die Hausschau meist gegen eine geringe Gebühr als reine Sichtkontrolle an. Auch weisen sie darauf hin, dass der Check empfehlenswert, aber keine Pflicht ist. Sind alle Punkte in Ordnung, kann man in zwölf Monaten wieder daran denken. Gab es Mängel, die nicht selbst zu beseitigen waren, dann sollte man sich an einen SHK-Fachmann oder den zuständigen Erdgasnetzbetreiber wenden.

 

„Verbraucher, die eine Hausschau vornehmen möchten, können dies am besten mit einer Checkliste tun".

 

Nachfolgend einige wichtige Punkte:

 

  • Freier Zugang zu Absperreinrichtungen an Hausanschluss und Zähler?

 

  • Gasleitungen in einwandfreiem Zustand? Besonders an Wand- oder Deckendurchführungen sowie in feuchten, unbelüfteten Räumen.

 

  • Gasleitungen gut befestigt und frei von „Anhängen"?

 

  • Lüftungsöffnungen an Verkleidungen vorhanden und unverstellt?

 

  • Verbrennungsluftöffnungen im Aufstellraum (Wand oder Tür) der Gasgeräte geöffnet?

 

  • Ausreichende Verbrennungsluftzufuhr bei Neu-Einbau von Fenstern und Türen?

 

  • Installation einer neuen Abluft-Dunstabzugshaube oder eines Abluft-Wäschetrockners mit dem Fachmann abgesprochen?

 

  • Schlauchleitung vom Herd zur Gassteckdose ohne Knick, unbeschädigt sowie ausreichend von Hitze und Flammen entfernt?

 

  • Brennt die sichtbare Flamme am Gasgerät: durchgehend blau?

 

  • Gasgeräte intakt, ohne Rußspuren, auffälligen Geruch oder Geräusche?

 

Erdgas ist ein Naturprodukt. Zu 85 Prozent aus Methan, ungiftig und unsichtbar. Wie sieht es jedoch mit der Sicherheit von Erdgas und dessen Anwendungen im Haushalt aus?

 

Natürliches Sicherheitsplus

Erdgas ist von Natur aus geruchlos und ungiftig. Zur Sicherheit wird Erdgas daher mit einem intensiven Duftstoff versetzt. Selbst geringe Mengen sind so schnell zu bemerken. Verbraucher, die den Geruch „testen" möchten, können eine sogenannte Odorierungskarte bei ihrem Netzbetreiber bestellen.

 

Eigenwilliger Brennstoff

In Sachen Brandschutz spielt die Physik eine entscheidende Rolle. Erdgas ist leichter als Luft. Es verflüchtigt sich daher nach oben durch das Abgasrohr oder andere Öffnungen. Das Gegenteil ist übrigens bei Butan oder Propan der Fall, die etwa zum Grillen oder als Autogas zum Einsatz kommen. Diese Flüssiggase können sich am Boden sammeln. Brennbar ist Erdgas zudem nur bei einem Anteil von 5 bis 15 Prozent in der Luft und bei einer Zündtemperatur von mindestens 540 Grad Celsius - also extrem schwierig.

 

Viele Vorschriften

 

Ob Installateur, Heizungsbauer oder Kaminkehrer - ohne spezielle Ausbildung darf in Deutschland keiner an Gasanlagen arbeiten. Alle Vorschriften sind in den „Technischen Richtlinien für die Gasinstallation" zusammengefasst. Das Regelwerk wird ständig aktualisiert und ist eines der umfangreichsten uns sichersten weltweit.

 

Sicherheit im Haus

 

Ein wichtiger Sicherheitsgarant im Haus ist der sogenannte Gasströmungswächter, der heute in allen neuen Installationen eingebaut wird. Wie beim „Aqua-Stopp" der Waschmaschine stoppt er automatisch die Ergaszufuhr im Haus, falls unkontrolliert größere Gasmengen austreten. Viele Gasversorger haben zudem von außen einfach bedienbare Absperreinrichtungen angebracht - ein zusätzliches Sicherheitsplus. Qualität ist oberstes Gebot. Daher müssen alle zur Erdgasinstallation verwendeten Bauteile - wie Rohrleitungen oder Armaturen - geprüft und zertifiziert sein.

 

 

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